|
|
|
Geschichte der DJK Allersberg
| ... Die weiteren Gründungsmitglieder waren H. H. Scherb, Robert Bauer,
Josef Betz und Berthold Kemmler. Im Jahre 1955 stieg die Mitgliederzahl
der DJK auf 69 an. Der erfreulichen Wieder-Gründung der DJK schließt
sich ein leidliches Kapitel an, das über 2 Jahre hinweg Tagesgespräch in
Allersberg war und für Einzelpersonen, Markräte und Vereinsvorstände
keine angenehme Sache war – der „Sportplatzkrieg“ in Allersberg. Höchst
unerfreuliche Berichte aus dieser Zeit dokumentieren wie es zu den
Rivalitäten der Allersberger Vereine damals kam. Ziel der DJK war die
Mitbenutzung des Sportplatzes, der von der Gemeinde an die noch zur
Kolping gehörende Eintracht verpachtet wurde - Leider ohne Erfolg. Über
H. H. Scherb erhielt die DJK durch Tauschgeschäfte der Kirchenstiftung
einen Sportplatz neben der Nürnberger Straße (Verzinkerei). Noch im
selben Jahr nahm eine 1. Mannschaft, 1 Jugend- und 1 Schülermannschaft
den Spielbetrieb auf. Am 18. Mai 1957 in der Jahreshauptversammlung
wurde Johann Schöll erstmalig zum 1. Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt
hielt er inne bis zum freiwilligen Abschied 1996. Über 39 Jahre hinweg
war er die Leitfigur der DJK Allersberg und formte den Verein zu dem,
was er heute ist (siehe Sonderbericht). Der neu angelegte Sportplatz,
Bannerweihe und 30-jähriges Bestehen feierte die DJK in einem Aufwasch
am 31. Mai des Jahres 1958. Bereits ein Jahr später musste der
Sportplatz für Industriezwecke wieder aufgegeben werden und die DJK
erhielt von der Gemeinde am 30.7.1959 das Gelände rechts der Nürnberger
Straße, das heute noch Bestandteil der DJK - Anlage ist. |
| Der Sportplatzbau, Theaterabende, Ausflüge und
Faschingsbälle waren stets die Themen der Chronik in den ersten
Jahren. Die Mitgliederzahl des Vereins betrug am 1.4.1962 94
Erwachsene + 15 Schüler. Am 22./23.Juni 1963 konnte der neu
angelegte Sportplatz mit einem großen Fest eingeweiht werden. Im
Jahre 1966 feierte die DJK ihr 40-jähriges Bestehen und Hans Schöll
erhielt für seine Verdienste die Adalbert-Probst-Medaille durch den
Landtagsabgeordneten Karl Schäfer. Die Errichtung einer
Flutlichtanlage und einer überdachten Tribüne waren 1968 die großen
Bauleistungen,die natürlich auch wieder in Eigenleistung erbracht
wurde. 1968 und 1969 waren auch die ersten großen Erfolge der
Schülerabteilung, die den 1. Platz des DFB-Pokals auf Kreisebene
errangen. Große Verdienste um die Jugendarbeit erwarb sich hier vor
allem Schülerleiter Willi Schöll und Willi Fries. |
| Dank der
hervorragenden Schüler- und Jugendarbeit und deren Erfolge stiegen
die Mitgliederzahlen anfangs der 70er jährlich. Bereits 1973 zählte
der Verein 225 Mitglieder und unterhielt 13 Mannschaften. In dieser
Zeit brachte die DJK sehr viele Auswahlspieler in Kreis-, Bezirk-
und Bayern- Auswahl hervor. Ein Spieler, Reinhold Schöll, schaffte
gar den Sprung in die Bundesliga. Ab dem Jahre 1975 begann auch der
Plan zu reifen, eine eigene Turnhalle auf dem Gelände der DJK zu
bauen. Die Vorstandschaft setzte damit einen weiteren Eckpunkt um
den Verein mit neuen Sportarten zu vergrößern. |
|
Diese Zeit war wieder einmal die
Hochbauzeit der DJK, denn am 3. Mai 1980 begann man das Unternehmen
„Hallenbau“, das am 16. - 18. Juni 1983 mit einer festlichen
Einweihungsfeier ihren guten Abschluss fand. Mit einem geschätzten
Kostenaufwand von 800.000,- DM war es eine meisterliche Leistung der
DJK und ihren Mitgliedern, dies ohne Verschuldung aus eigener Kraft
zu bewerkstelligen. Ebenfalls anfangs der 80er Jahre wurden
Verhandlungen getätigt, um einen 2. Platz im Anschluss an das DJK-
Gelände zu erhalten. Mit Abschluss der Hallenbauarbeiten wurde
dieses Projekt ebenfalls in die Tat umgesetzt.
Durch den Hallenbau wurden 1983
drei neue Abteilungen gegründet–
Volleyball,
Tischtennis und
Damengymnastik. Dadurch
konnte 1984 bereits eine Mitgliederzahl von 410 erreicht werden.
Ein weiterer Höhepunkt in dieser
Ära war die Einweihung des Ausweichsportplatzes am 12. Juli 1987.
Mit der Inbetriebnahme des so genannten „B-Platzes“ wurde auch das
nächste Bauprojekt geboren, nämlich die grundlegende Neuanlage des
jetzigen A-Platzes, der noch im Jahre 1989 fertig gestellt werden
konnte. Vorstand Johann Schöll, seit nunmehr 30 Jahre
Vorstand der DJK, wurde von Landr. Dr.Hutzelmann mit der
Verdienstmedaille des Bundesverdienstkreuzes der BRD
ausgezeichnet. |
|
Nachdem seit Bestehen der DJK kein
Spieler das Licht der damaligen A-Klasse Neumarkt erblickt hatte,
gelang dies, unter der Leitung des Ex-Profi’s Reinhold Schöll, 1989
erstmalig in der Geschichte der DJK. Der A-Klasse (heute Kreisliger)
wird man die nächsten 11 Jahre ununterbrochen angehören.
Wieder wurde ein neuerliches
Bauprojekt geboren und zwar ein Nebengebäude, das Umkleidekabinen,
Hausmeisterwohnung und Vereinsheim enthalten sollte.
Mit dem Abschied des 1. Vorstandes
im Jahre 1996 wurde dieses Projekt noch beendet. Nach 39
Vorstandsjahren beendete Johann Schöll seine überaus
erfolgreiche Tätigkeit und gab das Ruder an eine neue Generation ab.
Hermann-Josef Frisch (1. Vorsitzende), Alfred Schöll (2.
Vorsitzende), Alfred Stadler (Geschäftsführer) und Helmut
Schnell (Schatzmeister) übernahmen die komplette Vorstandschaft. Hauptzielsetzung
der neuen Vorstandschaft ist die Erhaltung und kontinuierliche
Weiterentwicklung der DJK. Mit den letzten Baumaßnahmen Anlage eines
zweiten A-Platzes (bisheriger B-Platz) mit neuer Flutlichtanlage und
Beregnungsanlage, sowie der Errichtung eines Beach -
Volleyballfeldes und einer Asphaltstockbahn konnte dies bisher
eindrucksvoll nachgewiesen werden. Die Mitgliederzahl stieg in den
letzten 5 Jahren von 460 auf 620.
Seit dem 01.06.1999 hat die DJK
eine Eigene Homepage (www.DJK-Allersberg.de) die durch Helmut
Schnell erstellt und betreut wird.
Die Triathlon Abteilung wurde 1999
Gegründet. Auslöser für diese Gründung war Albert Rumpp der am
Ironmann Europe Roth für die DJK Allersberg Starten wollte. Wen aber
ein Teilnehmer für einen Verein dort Starten möchte muss der Verein
im der Deutschen Triathlon Union Organisiert sein. So meldete die
DJK Allersberg 1999 die Triathlon Abteilung mit den Triathleten
Albert Gumpp und Kurt Holzapfel an.
Im Jahr 2000 kamen Helmut Schnell, Thomas Schönfeld
und 2001
Werner Betz hinzu. |
| Am 18. April 2001 wurde das erste Training der G-Jugend
(Bamlinis) im Alter von 4 bis 6 Jahren ins Lebengerufen. Trainiert und
Betreut wurden die kleinen Fußballer von Petra und Helmut Schnell. Im
Jahr 2002 stieg die Mitgliederzahl durch Gründung der G-Jugend auf
über 650 an. Im
Jahr 2003 wurde Verantwortlich durch die DJK Allersberg eine
Turnierrunde im Kreis Neumarkt Organisiert und von Helmut Schnell
Koordiniert. Ab der Saison 2004 wurde die Turnierrunde der G-Jugend
vom Kreis Neumarkt übernommen.
Vom 22.
bis 24. Juni 2001 feierte die DJK Allersberg 3 Tage ihr 75-jährigen
Jubiläum. |
Im Jahr 2006 zum Saisonwechsel wurden im Fußballbereich
die Kreise Neumarkt und Jura zusammengelegt. Der neue Kreis
erhielt den Namen Kreis Neumarkt/Jura. Neuerung des neuen Kreis für
die DJK, in der Kreisliger wir vom 3 Schiedsrichter (Schiedsrichter
und Linienrichter) das Spiel geleitet und die 2. Fußballmannschaft
spielt in der A-Klasse Punkterunde mit.
Am Familientag 19.07.2009,
präsentierte
sich zum ersten mal die ESDO (Selbstverteidigung) Abteilung den
DJK Mitgliedern und Besuchern. Seit diesem Zeitpunkt ist die
ESDO-Abteilung fester Bestanteil der DJK Allersberg und wird von Gerd
Schuster geleitet und trainiert.
Die DJK zählt zur Zeit 750 Mitglieder. |
|
|